![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Der kleine, 2-jährige Lucas Tylla aus Salem am Bodensee hat Leukämie (Blutkrebs). Diese bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten: für die Infektabwehr zuständig) entsteht im Knochenmark, dem Blut bildenden Organ des menschlichen Körpers. Hier ist der normale Reifeprozess der weißen Blutkörperchen gestört und es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Zellen. Nur eine Stammzellspende kann das Leben von Lucas retten.
Alles begann zunächst ganz harmlos. Mit einem grippalen Infekt und Hüftschnupfen brachten ihn seine Eltern Christof und Ulrike Tylla zum Arzt. Die anschließende Diagnose im März 2010 war niederschmetternd: Lucas war an akuter lymphoblastischer Leukämie (kurz ALL) erkrankt.
Es war ein harter Einschnitt in das Leben der noch jungen Familie. Auf die Diagnose folgte eine lange, mehrstufige und intensive Chemotherapie, die immer wieder mit mehrwöchigen Klinikaufenthalten in Ulm verbunden war. Lucas' Mutter Ulrike blieb dabei immer an der Seite ihres Sohnes, Lucas' Vater Christof hingegen pendelte neben seiner Arbeit zwei bis drei Mal pro Woche zwischen Salem und Ulm.
Ende letzten Jahres keimte Hoffnung auf, denn die intensive Chemotherapie scheint angeschlagen zu haben. Ende November folgte deshalb der Übergang in die Dauertherapie, einer milderen Chemotherapie über einen längeren Zeitraum. Sie sollte die geringe Menge der verbliebenen Krebszellen vernichten und einen Krankheitsrückfall verhindern.
Doch am 13.Januar 2011 dann der Rückschlag: die Ärzte in Ulm stellten fest, dass die Leukämie erneut ausgebrochen ist, und zwar noch stärker als zuvor. Und die Ärzte reden nichts schön: für Lucas gibt es als Rettung nur die Stammzellspende eines passenden Spenders. Für die Tyllas brach innerhalb eines Jahres das zweite Mal die Welt zusammen.
Aber es kommt noch schlimmer. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, im günstigsten Fall bei 1 : 20000 liegt, gibt es zunächst dennoch Hoffnung, diesen aus einem weltweiten Pool von 14 Mio. bereits typisierter Personen zu finden. Doch auch hier haben Lucas und seine Eltern kein Glück. Lucas' Gewebemerkmale scheinen sehr selten zu sein.
Aus diesem Grund hat Lucas' Onkel Matthias Kaczmarek zusammen mit Verwandten und Freunden und in Zusammenarbeit mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei GmbH) eine Typisierungsaktion für Lucas und andere ins Leben gerufen.
Werde Sie ein Held! Lassen Sie sich bitte Typisieren!
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |